Als wir 2019 zu unserer inzwischen fünften Mexiko-Reise aufbrachen, war vieles anders als zuvor: Zum ersten Mal war unsere kleine Tochter dabei, zum ersten Mal waren wir auf Yucatán mit dem Mietwagen unterwegs und zum ersten Mal erlebten wir manche Orte aus einer ganz neuen Perspektive.
Aus diesem Urlaub ist für mich im Rückblick vor allem eines geworden: eine sehr schöne, familienfreundliche Rundreise durch Yucatán und Quintana Roo – mit ein paar kleinen Herausforderungen, vielen besonderen Erlebnissen und einigen Erkenntnissen darüber, welche Stopps sich mit Kind wirklich lohnen.
In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf unsere Route durch Playa del Carmen, Akumal, Tulum, Bacalar, Valladolid, Río Lagartos und El Cuyo – inklusive ehrlicher Eindrücke, kleiner Fehler und praktischer Tipps für alle, die Yucatán individuell entdecken möchten.

Unsere Yucatán Rundreise im Überblick
Unsere Route sah ungefähr so aus:
- Ankunft in Cancún und Empfangnahme des Mietwagens
- Playa del Carmen
- Tagesausflüge nach Cancún, Puerto Morelos und Isla Blanca
- Akumal
- Tulum
- Sian Ka’an
- Bacalar
- Valladolid
- Río Lagartos und Las Coloradas
- El Cuyo
- Rückfahrt nach Cancún
Reisedauer auf der Halbinsel: rund 12 Tage
Reiseart: individuell mit Mietwagen
Mit dabei: Kleinkind (3)
Geeignet für: Familien, Individualreisende, Mexiko-Einsteiger mit etwas Abenteuerlust
Anreise nach Cancún und erste Erfahrungen mit dem Mietwagen
Für unsere Rundreise durch Yucatán und Quintana Roo war Cancún der perfekte Startpunkt. Der Flughafen ist gut angebunden, von Deutschland aus bequem erreichbar und ideal, wenn man die Halbinsel individuell mit dem Mietwagen entdecken möchte.
Wir flogen über Paris nach Cancún und hatten mit Air France erneut sehr gute Erfahrungen. Gerade auf einer Fernreise mit Kind macht es für mich einen großen Unterschied, wenn Verpflegung, Service und Unterhaltung an Bord zuverlässig funktionieren. Das war hier absolut der Fall und hat den langen Reisetag deutlich entspannter gemacht.
Am Flughafen in Cancún ging es trotz des üblichen Trubels überraschend zügig. Auch wenn dort gefühlt immer mehrere Maschinen gleichzeitig ankommen und es an der Immigration schnell voll werden kann, hatten wir den Eindruck, dass alles gut organisiert ablief. Unsere Koffer waren ebenfalls schnell da und damit stand dem eigentlichen Start der Reise nichts mehr im Weg.
Mietwagen auf Yucatán: unkomplizierter als erwartet
Vor der Mietwagenübernahme war ich ehrlich gesagt etwas angespannt. Gerade rund um Cancún liest man im Vorfeld immer wieder Geschichten über fragwürdige Zusatzversicherungen, hohe Kreditkartenblockungen oder undurchsichtige Übergaben. In unserem Fall lief es jedoch erfreulich problemlos.
Wir wurden zügig zum Mietwagenbüro gebracht, dort freundlich empfangen und transparent beraten. Es wurde nichts aufgedrängt, die Kreditkartenblockung fiel deutlich niedriger aus als befürchtet und wir bekamen sogar ein kostenloses Upgrade auf ein größeres Auto. Für eine Reise mit Kind und Gepäck war das Gold wert.
Rückblickend war das ein sehr entspannter Einstieg in unsere Rundreise. Und genau das ist auch mein Eindruck bis heute:
Yucatán eignet sich hervorragend für eine individuelle Mietwagenreise, auch mit Kind. Die Straßen sind in vielen Teilen gut ausgebaut, die Distanzen meist machbar und man gewinnt eine Freiheit, die gerade auf Familienreisen unglaublich angenehm ist.
Noch am selben Abend fuhren wir mit unserem Mietwagen weiter nach Playa del Carmen – unserem ersten längeren Stopp.
Playa del Carmen als entspannter Start der Rundreise
Für die ersten sechs Nächte hatten wir uns bewusst für Playa del Carmen entschieden. Und das war im Rückblick genau richtig.
Nach einem Langstreckenflug mit Kind wollten wir nicht sofort jeden Tag weiterziehen, sondern erst einmal ankommen. Ein Ort, an dem man sich orientieren, einkaufen, gut essen und kleine Ausflüge unternehmen kann, ohne gleich wieder die Koffer packen zu müssen, ist für den Einstieg in eine Rundreise mit Kind enorm wertvoll.

Playa del Carmen eignet sich dafür aus meiner Sicht sehr gut. Der Ort ist lebendig, touristisch, an manchen Stellen laut und chaotisch – aber eben auch praktisch. Es gibt Restaurants, Supermärkte, Apotheken, Strände, Ausflugsmöglichkeiten und eine Infrastruktur, die vieles erleichtert.
Unsere Unterkunft war klein, einfach und genau richtig für diese Phase der Reise. Wir hatten ein Mini-Hotel mit nur wenigen Zimmern, einer kleinen Terrasse und sogar Hängematten. Es war sauber, günstig und gut gelegen – nicht direkt mittendrin, aber nah genug, um Playa gut zu Fuß oder mit dem Auto zu erkunden.

Unser erster Abend in Playa del Carmen
Schon am ersten Abend merkten wir, wie sehr sich eine Reise nach Mexiko sofort wieder wie Mexiko anfühlt: die warme Luft auf der Haut, das Gewusel auf den Straßen, Musik in den Restaurants, dieses leicht wilde, aber gleichzeitig herzliche Lebensgefühl.
Wir machten uns noch auf den Weg, um Bargeld zu holen und etwas zu essen. Dabei zeigte sich direkt eine kleine Wahrheit über Playa del Carmen: Der Ort ist charmant, aber mit Buggy nicht unbedingt komfortabel. Bordsteine, Gehwege und spontane Hindernisse gehören dazu. Mit Kind funktioniert es trotzdem gut, man sollte nur keine völlige Barrierefreiheit erwarten.
Beim Geldabheben brauchten wir einen zweiten Versuch, beim ersten Restaurant war es uns zu voll, also landeten wir schließlich etwas ruhiger bei El Fogón. Genau solche Abende liebe ich in Mexiko: Man ist müde, hungrig, leicht überfordert vom Reisetag – und sitzt dann plötzlich bei Tacos, Getränken und warmer Nachtluft und weiß, dass man angekommen ist.

Warum Playa del Carmen als Basis gut funktioniert
Playa del Carmen ist für mich kein Ort, der unbedingt durch besondere Schönheit gewinnt. Der Mehrwert liegt vielmehr in seiner Funktion.
Für Familien und Individualreisende ist Playa del Carmen ein sinnvoller Einstiegspunkt, weil man von hier aus vieles unkompliziert erreichen kann und trotzdem nicht permanent unterwegs sein muss. Gerade wenn man mit Kind reist, ist es hilfreich, sich am Anfang ein paar Tage an einem Ort einzurichten, statt die Rundreise direkt zu überladen.

Hinzu kommt: Playa del Carmen bietet genug, um auch entspannte Tage vor Ort zu verbringen. Ein Strandvormittag, eine Siesta, ein gutes Frühstück, ein kleiner Spielplatz oder ein unkomplizierter Restaurantbesuch – oft sind es genau diese unspektakulären Dinge, die eine Familienreise angenehm machen.
An den Stränden kann man sich überall niederlassen. Entweder im Strandclub (mit Bestellungen) oder auf eigenem Handtuch auf Strandabschnitten, die nicht Hotels oder Strandclubs sind.


Unsere persönlichen Essens-Tipps für Playa del Carmen
Wenn wir in Playa del Carmen sind, gehören zwei Frühstücksorte für mich fast schon traditionell dazu: Cueva del Chango und Nativo. Beide sind seit Jahren feste Größen für uns und gerade zum Frühstück oder für Smoothies eine sehr gute Wahl.


Die Cueva del Chango liebe ich besonders, weil sie trotz ihrer Bekanntheit etwas Idyllisches bewahrt hat. Wer morgens in entspannter Atmosphäre gut frühstücken möchte, ist dort genau richtig. Nativo ist unkomplizierter, etwas bodenständiger und ebenfalls ein Ort, an den wir immer wieder gern zurückkehren (übrigens auch zum Snack zwischendurch oder Abendessen…).
Auch ein Einkauf im Soriana oder ein Bummel durch Playa gehören für mich auf einer solchen Reise dazu. Nicht, weil es spektakulär wäre, sondern weil genau diese Mischung aus Alltag und Urlaub für Familien oft gut funktioniert.
Die Avenida La Quinta ist Haupt-Touristen-Straße und wunderschön angelegt mit Geschäften, Clubs und Restaurants links und rechts. Wenn einem das zu viel, zu laut, zu teuer ist, gern ausweichen in die Nebenstraßen oder in die 10. und 15. Avenida. Hier ist es meist ruhiger und günstiger 😉
Parque la Ceiba und Centro Maya
Nahe der carretera (60 Avenida) gibt es vor allem für die Playa-Heimischen tolle Möglichkeiten, die Freizeit zu verbringen. So schauten wir im Parque La Ceiba vorbei, beobachteten zunächst ein paar Freiluftkünstler am Vertikaltuch und waren dann auf dem Spielplatz zugange.
Manchmal finden auch Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel Markt, Freiluftkino etc.
Auf einem Schild lasen wir, dass das Tlacuache, das einzige Beuteltier Mexikos auch in diesem Park wohnen soll. Leider haben wir es nicht getroffen.


Das Centro Maya, eine großen Shopping-Mall beheimatet Shops, Supermarkt, Food Corner und einen großen Inddorspielplatz Indorspielplatz – perfekter Ort für die wenigen Regentage.
Friedhof
In Mexiko entstanden in den letzten Jahren unzählige Kunstwerke von lokalen Künstlern an Häusern und Mauern und der Friedhof ist umgeben von einer Mauer mit vielen hübschen Bildern zum Thema Mexikanischer Totenkult. Auch eine Szene aus dem Film Coco habe ich wieder entdeckt.







Lohnt sich Playa del Carmen mit Kind?
Ja – wenn man weiß, was man davon erwartet.
Playa del Carmen ist aus meiner Sicht kein Rückzugsort für absolute Ruhe. Wer ein stilles, ursprüngliches Mexiko sucht, wird sich eher in kleineren Orten wohler fühlen. Als praktische Basis zum Ankommen und für erste Ausflüge ist Playa jedoch sehr geeignet.
Für uns waren die sechs Nächte dort nicht zu lang, sondern genau richtig. Sie haben uns den Raum gegeben, entspannt in die Reise hineinzufinden, ohne direkt unter Rundreise-Druck zu geraten. Gerade mit kleinem Kind war das ein echter Vorteil.
Außerdem ist Playa del Carmen an der Karibikküste ziemlich zentral gelegen und Sehenswürdigkeiten sind per Auto, Colectivo oder ADO-Bus, ja sogar mit dem Taxi gut zu erreichen.
Ausflüge ab Playa del Carmen: Cancún, Croco Cun und Isla Blanca
Einer der großen Vorteile von Playa del Carmen ist, dass sich von dort aus viele Ausflüge unkompliziert planen lassen. Genau deshalb war der Ort für uns nicht nur ein angenehmer Einstieg, sondern auch ein praktischer Ausgangspunkt.
Wir haben die ersten Tage bewusst nicht mit zu vielen Pflichtpunkten überladen, sondern eine Mischung aus Erledigungen, persönlichen Begegnungen und kleinen Entdeckungen gewählt. Das hat für uns als Familie sehr gut funktioniert.
Cancún: Alltag, Wiedersehen und ein bisschen Markttrubel
Ein Tagesausflug führte uns nach Cancún, wo wir Freunde trafen, die wir schon seit Jahren kannten. Solche Begegnungen verändern eine Reise oft auf eine schöne Weise, weil man einen Ort plötzlich nicht nur touristisch erlebt, sondern auch ein Stück Alltag mitbekommt.

Bevor wir zu ihnen fuhren, besorgten wir uns noch eine mexikanische SIM-Karte und schauten auf dem Mercado 28 vorbei. Der Markt ist touristisch, laut und sicher nicht jedermanns Sache, aber wenn man gern stöbert, ein wenig Spanisch spricht und bereit ist zu handeln, kann er trotzdem Spaß machen. Für uns war es eine Mischung aus Wiedersehen mit vertrauten Dingen, kleinen Besorgungen und dem typischen bunten Marktchaos.


Der eigentlich schönere Teil des Tages war jedoch das Treffen mit unseren Freunden. Zu sehen, wie ein deutsches und ein mexikanisches Kind miteinander spielen, obwohl sie nicht dieselbe Sprache sprechen, war auf eine ganz stille Art besonders. Genau solche Momente bleiben oft stärker hängen als jede Sehenswürdigkeit.

Croco Cun: ein gelungener Familienausflug
Ein Ausflug, den ich für Familien wirklich sinnvoll finde, ist Croco Cun bei Puerto Morelos. Der kleine Tierpark ist überschaubar, interaktiv und dadurch gerade mit Kindern angenehm. Man läuft nicht stundenlang durch riesige Anlagen, sondern erlebt die Tiere recht nah und in einem Rahmen, der auch mit jüngeren Kindern gut machbar ist.

-> Lest weitere Infos zu CrocoCun und verpasst nicht meine krokotastischen Bildergalerien
Für uns war das eine schöne Mischung aus Naturerlebnis und leichtem Programm, ohne dass der Tag zu voll wurde. Gerade auf Rundreisen mit Kind mag ich solche Ziele sehr: genug Erlebnis, aber nicht so viel Reizüberflutung, dass alle danach erschöpft sind.
Isla Blanca: schön, aber nicht ganz unkompliziert
Nach Croco Cun fuhren wir weiter Richtung Isla Blanca. Der Ort hatte mich schon im Vorfeld neugierig gemacht, weil er deutlich wilder und ursprünglicher wirkt als viele klassische Küstenorte der Region.
Und genau das macht auch den Reiz aus. Isla Blanca fühlt sich abgelegener an, weniger schickimicki, ein bisschen rauer. Gleichzeitig ist das kein Ort, an dem man einfach geschniegelt einrollt und alles perfekt organisiert vorfindet. Man sollte Bargeld dabeihaben, keine übertriebenen Komforterwartungen mitbringen und den Ausflug eher als kleinen Abstecher mit Abenteuerfaktor sehen.

Lest hier unsere Erlebnisse auf Isla Blanca und eine Geschichte von schwimmenden Autos.
Für uns war es spannend, die Gegend zu sehen, aber ich würde sagen: Isla Blanca ist eher ein besonderer Zusatzstopp als ein Muss für jede Familienroute.
Puerto Morelos als entspannter Gegenpol
Auf dem Rückweg landeten wir schließlich wieder in Puerto Morelos, und genau dort zeigte sich für mich einmal mehr, warum ich diesen Ort so mag. Im Vergleich zu Playa oder Cancún wirkt Puerto Morelos überschaubarer, entspannter und irgendwie geerdeter.
Wir aßen dort abends am Zócalo, beobachteten das Leben auf dem Platz und hatten das Gefühl, dass hier alles ein wenig langsamer und persönlicher abläuft. Auch wenn Puerto Morelos in den letzten Jahren gewachsen ist, hat der Ort für mich noch immer etwas, das sich angenehm von anderen Küstenorten abhebt.

Wenn du Yucatán mit Kind bereist und zwischen touristischer Infrastruktur und etwas ruhigerer Atmosphäre abwägen möchtest, lohnt sich Puerto Morelos definitiv als Zwischenstopp oder Tagesausflug.
Xcaret mit Kind: lohnt sich der Park?
Xcaret ist einer dieser Orte, bei denen die Meinungen oft auseinandergehen. Die einen lieben ihn, die anderen finden ihn zu touristisch, zu künstlich oder zu teuer. Ich kann beides nachvollziehen – und trotzdem gehört Xcaret für mich gerade mit Kind zu den Ausflügen, die man ernsthaft in Betracht ziehen sollte.
Wir hatten unsere Tickets schon vorab gebucht, was ich grundsätzlich empfehlen würde. Weniger empfehlenswert war dagegen unser Timing: Erst vor Ort wurde uns bewusst, dass wir einen mexikanischen Feiertag erwischt hatten. Der Park war entsprechend voll. Das hat man an manchen Stellen deutlich gemerkt, vor allem am Eingang und bei stärker frequentierten Bereichen.
Trotzdem war der Tag für uns schön.

Lest einen ausführlichen Bericht zum Park Xcaret – inkl. vieler Fotos!
Was Xcaret für Familien so attraktiv macht
Xcaret ist kein klassischer Freizeitpark, sondern eher eine Mischung aus Naturpark, Kulturpark, Tiererlebnis und Badeausflug. Genau diese Vielfalt macht ihn für Familien interessant. Man kann dort nicht nur „Programm abhaken“, sondern den Tag je nach Energielevel sehr unterschiedlich gestalten.
Wir starteten direkt an der Badebucht und hatten dort zunächst überraschend viel Ruhe. Weißer Sand, türkisfarbenes Wasser und ein entspannter Einstieg in den Tag – allein dafür hatte sich der Besuch schon fast gelohnt. Gerade mit Kind fand ich es angenehm, nicht sofort von einer Station zur nächsten hetzen zu müssen, sondern erst einmal anzukommen.
Später wurden wir noch mit einem besonderen Moment belohnt: An diesem Tag wurden Meeresschildkröten ins Meer entlassen. Solche Erlebnisse lassen sich nicht planen, aber sie prägen einen Besuch natürlich besonders.
Meine ehrliche Einschätzung zu Xcaret
Ja, Xcaret ist touristisch. Und ja, an vollen Tagen kann es anstrengend werden.
Aber: Für Familien, die Natur, Wasser, Tiere und mexikanisch inspirierte Erlebniswelten mögen, kann der Park trotzdem ein sehr gelungener Tagesausflug sein. Vor allem dann, wenn man nicht versucht, alles sehen zu wollen.
Mein Rat wäre deshalb: lieber Schwerpunkte setzen als den ganzen Park abarbeiten wollen. Mit Kind funktioniert das ohnehin besser. Ein entspannter Tag mit ein paar Highlights fühlt sich oft runder an als ein überfrachteter Programmmarathon.
Für uns war Xcaret trotz Feiertag ein schöner Familientag – und einer dieser Orte, die man nicht zwingend lieben muss, die aber gerade auf einer ersten Yucatán-Reise sehr gut funktionieren können.
Akumal und Tulum: Schildkröten, Strand und eine Nacht im Glamping-Zelt
Nach unseren entspannten Tagen in Playa del Carmen begann der eigentliche Rundreise-Teil. Wir packten unsere Sachen, verließen am Morgen unser Hotel und fuhren Richtung Süden. Das Schöne an dieser Etappe: Die Distanzen zwischen den einzelnen Stopps sind überschaubar, sodass man auch mit Kind gut vorankommt, ohne den ganzen Tag im Auto zu verbringen.
Akumal: kurzer Stopp mit großem Reiz
Unser erster Halt war Akumal, ein Ort, der vor allem für seine Schildkröten bekannt ist. Genau deshalb zieht es viele Reisende hierher – und ja, das ist natürlich kein Geheimtipp mehr. Trotzdem hat Akumal für mich etwas, das einen Zwischenstopp rechtfertigt.

Der Strand ist schön, das Wasser klar, und allein die Aussicht, mit etwas Glück Schildkröten zu entdecken, macht den Ort besonders. Für uns war Akumal kein ausgedehnter Badetag, sondern eher ein wirkungsvoller Stopp auf dem Weg nach Tulum. Gerade für Familien ist das oft ideal: ein schöner Strand, ein besonderes Naturerlebnis und trotzdem kein überladener Tagesplan.
Wenn man Schildkröten sehen möchte, sollte man sich vorab gut informieren, was aktuell erlaubt ist, wie der Zugang geregelt ist und welche Bereiche geschützt sind. Akumal ist ein Ort, an dem verantwortungsvoller Tourismus besonders wichtig ist.
Tulum: guter Etappenstopp, aber nicht jede Unterkunft ist ideal
Nach Akumal ging es weiter nach Tulum, wo wir bewusst nur eine Nacht im Eco-Glamping Tulum eingeplant hatten. Das war auch gut so.
Wir hatten uns für eine ungewöhnliche Unterkunft entschieden: ein Glamping-Zelt. Solche Ideen mag ich grundsätzlich sehr, weil sie einer Reise noch einmal eine andere Note geben. Mit Kind funktioniert so etwas auch – aber meiner Meinung nach vor allem dann, wenn man es bei einer kurzen Zwischenetappe belässt.



Optisch war das Ganze schön, das Kind freute sich über Zelt und Pool und grundsätzlich hatte der Ort eine besondere Atmosphäre. In der Nacht zeigte sich dann aber die praktische Seite: Das Bett war für drei Personen zu schmal, ziemlich hart und wirklich erholsam war die Nacht nicht. Genau deshalb würde ich heute sagen: Spannende Unterkünfte auf Familienreisen gern – aber lieber dosiert.
Tulum selbst eignet sich aus meiner Sicht gut als Etappenstopp, wenn man die Route Richtung Süden fortsetzt. Ob man länger bleiben möchte, hängt stark davon ab, welche Art von Tulum man sucht. Für uns war es in dieser Reise vor allem ein Übergangsort – und das hat gut gepasst.
Sian Ka’an und die Weiterfahrt nach Bacalar
Der nächste Tag begann früh und etwas hektischer, als ich es mir eigentlich gewünscht hätte. Wir hatten eine Tour nach Sian Ka’an gebucht und wollten am selben Abend noch weiter nach Bacalar fahren. Solche Kombinationen klingen auf dem Papier oft effizient – in der Realität sind sie mit Kind aber durchaus ambitioniert.
Sian Ka’an: beeindruckend, aber nicht nebenbei
Sian Ka’an war schon lange ein Sehnsuchtsort für mich. Mangroven, Bootstouren, viel Natur, Tiere und diese rohe, weitgehend unberührte Atmosphäre – all das macht das Biosphärenreservat besonders.
Und ja, es war beeindruckend.

Gleichzeitig ist Sian Ka’an kein Ausflug, den ich leichtfertig in eine Rundreise hineinquetschen würde. Gerade mit Kind braucht dieser Tag Organisation, frühes Aufstehen und eine gewisse Bereitschaft, sich auf Unwägbarkeiten einzulassen. Man ist nicht einfach mal kurz unterwegs, sondern erlebt einen Naturraum, der Aufmerksamkeit und Zeit verlangt.
Wenn du Sian Ka’an in deine Route einbauen möchtest, würde ich heute eher dazu raten, den Tag nicht zusätzlich mit einer längeren Weiterfahrt zu kombinieren – außer du weißt sehr genau, worauf du dich einlässt.
Auf dem Weg nach Bacalar: weniger Licht, mehr Nerven
Nach der Tour stiegen wir zurück ins Auto und fuhren direkt weiter Richtung Bacalar. Unser Plan war eigentlich, noch bei Tageslicht anzukommen. Das klappte natürlich nicht.
Ungefähr auf der Hälfte der Strecke hielten wir an einem großen mit Metalldosen geschmückten Weihnachtsbaum. Hier gab es Coco frio und das ließen wir uns nicht entgehen.

Je weiter wir Richtung Süden kamen, desto leerer wurden die Straßen, desto tiefer sank die Sonne und desto deutlicher spürte ich, dass diese Etappe anstrengender wurde als gedacht. Der letzte Abschnitt zur Unterkunft war dann genau die Sorte Fahrt, die man auf Reisen nicht unbedingt braucht: dunkel, schlechte Wege, kaum Orientierung und dieser Moment, in dem man sich fragt, ob man wirklich noch auf der richtigen Strecke ist.
Am Ende kamen wir an – und zwar an einem Ort, der all den Stress schnell relativierte. Trotzdem war das eine klare Lektion: Längere Fahrten auf Yucatán lieber nicht zu spät starten, vor allem dann nicht, wenn die Unterkunft etwas abgelegener liegt.
Bacalar: einer der schönsten Stopps unserer Rundreise
Bacalar war für mich einer der schönsten Orte dieser Reise – und gleichzeitig einer der Stopps, die sich besonders gut in eine Familienroute integrieren lassen.
Nach den touristischeren Küstenorten, nach Ausflügen, Fahrten und Programmpunkten wirkte Bacalar wie ein tiefes Ausatmen. Alles fühlte sich ruhiger an. Weicher. Weiter.

Die Lagune mit ihrem klaren Wasser, die entspannte Atmosphäre und das Gefühl, dass hier nicht permanent irgendetwas von einem will, haben uns sofort gutgetan. Gerade mit Kind war das ein echter Kontrast zur Riviera Maya.
Warum Bacalar auf einer Familienroute so gut funktioniert
Bacalar ist kein Ort für klassische Strandtage, aber genau darin liegt auch seine Stärke. Die Lagune ist vielerorts ruhig, das Wasser meist angenehm und die Stimmung deutlich gelassener als an vielen Küstenorten. Für Familien kann das sehr angenehm sein – vor allem dann, wenn man zwischendurch bewusst einen Ort sucht, an dem weniger Trubel herrscht.
Für uns war Bacalar nicht nur schön, sondern auch strategisch eine sehr gute Entscheidung. 2019 war Sargassum an der Riviera Maya ein großes Thema, und Bacalar bot uns eine wunderbare Alternative, ohne dass wir auf Wasser, Natur und dieses besondere Karibikgefühl verzichten mussten.
Mein Eindruck von Bacalar
Bacalar ist für mich kein Ort, der laut um Aufmerksamkeit bittet. Er wirkt eher still und gleichzeitig eindrucksvoll. Genau deshalb bleibt er so im Herzen.
Wenn ich unsere Route heute noch einmal planen würde, würde ich Bacalar eher länger als kürzer einbauen. Für uns war dieser Stopp nicht nur erholsam, sondern auch einer der Orte, an denen das Reisen mit Kind besonders leicht wirkte.
Früh am Morgen wurde mein pünktliches Aufstehen mit diesem Anblick belohnt:

Ausführlicher erzähle ich von Bacalar in meinem separaten Beitrag – aber für diese Route gilt ganz klar:
Wenn du Yucatán individuell bereist, ist Bacalar für mich einer der lohnendsten Stopps.
Valladolid als charmanter Zwischenstopp im Herzen Yucatáns
Nach Bacalar ging es für uns weiter nach Valladolid. Die Fahrt ist nicht ganz kurz, aber gut machbar – wobei ich an dieser Stelle direkt einen praktischen Hinweis loswerden möchte: Auf längeren Strecken im Landesinneren sollte man das Tanken nicht zu lange aufschieben. Manchmal kommen deutlich weniger Tankstellen, als man sich wünschen würde.
Wir übernachteten im Hotel Meson del Marques. Dieses Hotel ist direkt am Zocalo und ich empfehle es auch immer gern meinen Mexiko-Kunden.



Valladolid war für uns kein reiner Übernachtungsort, sondern ein bewusster Zwischenstopp. Nach Natur, Lagune und Küstengefühl tat es gut, wieder ein wenig Stadtatmosphäre zu erleben. Und diese Stadt ist im Gegensatz zu ihren Schwestern an der Karibikküste um welten authentischer. Das wahre Mexiko nur ein paar Kilometer entfernt.
Warum sich Valladolid auf einer Rundreise lohnt
Valladolid ist eine Stadt, die man nicht spektakulär nennen muss, um sie schön zu finden. Gerade das macht ihren Reiz aus. Sie wirkt angenehm überschaubar, farbig, lebendig und trotzdem entspannter als manche andere Orte auf der Route.
Für Rundreisen durch Yucatán ist Valladolid außerdem strategisch gut gelegen. Viele kombinieren den Ort mit Chichén Itzá, Cenoten oder Ek Balam. Wir nutzten ihn vor allem, um einmal kurz ins Stadtleben einzutauchen, gut zu essen, durch die Straßen zu schlendern und den Abend bewusst langsam zu gestalten.



Besonders schön fand ich die Lichtshow am Convento de San Bernardino de Siena. Solche Abende mag ich auf Reisen sehr, weil sie Kultur niedrigschwellig erlebbar machen – ohne dass man dafür mit Kind stundenlang durch Museen laufen muss.
Mein Eindruck von Valladolid
Valladolid ist für mich einer dieser Orte, die einer Route Balance geben. Nicht zu viel Programm, nicht zu wenig Atmosphäre, nicht überfordernd und trotzdem besonders genug, um in Erinnerung zu bleiben.
Wenn du deine Yucatán-Rundreise abwechslungsreich gestalten willst, ist Valladolid aus meiner Sicht ein sehr sinnvoller Stopp – vor allem als Gegenpol zu Strand, Natur und längeren Fahrten.
Río Lagartos und Las Coloradas: Natur, Flamingos und rosa Wasser
Von Valladolid aus ging es weiter Richtung Norden nach Río Lagartos. Wie hielten unterwegs für ein Eis in Tizimin.



Schon bei der Anfahrt auf Rio Lagartos merkt man, dass dieser Ort vor allem aus einem Grund besucht wird: wegen der Natur. Flamingos, Bootstouren, Mangroven und die Nähe zu Las Coloradas machen Río Lagartos zu einem dieser Stopps, die man nicht wegen einer hübschen Altstadt oder besonderer Infrastruktur einbaut, sondern ganz klar wegen des Erlebnisses.

Río Lagartos: touristisch auf seine eigene Art
Sobald man in den Ort hineinfährt, wird man ziemlich direkt mit Angeboten für Bootstouren konfrontiert. Das ist erstmal gewöhnungsbedürftig, aber auch logisch – die meisten Besucher kommen eben genau dafür. Mein Rat wäre deshalb: erst einmal ruhig bleiben, im Hotel ankommen und dann in Ruhe vergleichen.


Wir haben vor Ort schnell gemerkt, dass sich ein gutes Hotel hier wirklich lohnt. Gerade an Orten, die weniger wegen ihrer städtischen Schönheit, sondern eher wegen eines Naturerlebnisses besucht werden, macht eine angenehme Unterkunft viel aus. Bei uns war das zum Glück der Fall, und so wurde Río Lagartos zu einem entspannten und zugleich besonderen Stopp.



Was Río Lagartos so besonders macht
Die Kombination aus Küstenort, Naturzugang und dieser leicht rauen Atmosphäre fand ich spannend. Der Ort selbst ist klein, aber genau das passt. Man konzentriert sich hier nicht auf Sightseeing, sondern auf das, was draußen liegt: das Wasser, die Tierwelt und die Weite.
Wer Flamingos sehen möchte, sollte sich vorab bewusst machen, dass solche Begegnungen nie garantiert sind. Natur bleibt Natur. Gerade das macht sie aber auch wertvoll.

Las Coloradas: faszinierend, aber kein Geheimtipp
Las Coloradas war für uns die passende Ergänzung zu Río Lagartos. Die rosa gefärbten Salzbecken sind natürlich ein Hingucker und wirken auf Fotos fast unwirklich. Gleichzeitig ist das kein stiller Geheimort, sondern längst ein bekannter Zwischenstopp geworden.
Trotzdem fand ich die Gegend sehenswert – vor allem in Kombination mit Río Lagartos. Allein würde ich dafür nicht unbedingt die komplette Route umstellen, als Teil dieser nördlichen Etappe passt es jedoch sehr gut.
Wenn du Natur, Tiere und etwas ungewöhnlichere Landschaften magst, ist dieser Teil der Rundreise aus meiner Sicht definitiv lohnend.
Lies hier mehr zu unseren Erlebnissen mit dem Boot auf der Ría Lagartos und mit dem Auto in Las Coloradas.
El Cuyo: schön, ruhig – aber nicht für jede Familie ideal
El Cuyo war einer der Stopps, bei denen meine Erwartung und die Realität nicht ganz deckungsgleich waren. Genau deshalb finde ich es wichtig, diesen Ort ehrlich einzuordnen.

Ich hatte im Vorfeld gelesen, El Cuyo sei ruhig, entspannt und gut für Familien geeignet. Also stellte ich mir einen eher sanften Badeort vor, irgendwo zwischen ursprünglichem Küstengefühl und entspanntem Abschluss unserer Reise. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht ausreichend bedacht hatte: El Cuyo ist auch ein Kitespot. Und das verändert die Atmosphäre stärker, als man vielleicht zuerst annimmt.
Mein erster Eindruck von El Cuyo
Als wir ankamen, war schnell klar, dass dieser Ort anders ist als die vorherigen Stopps. Viel stiller, viel leerer, deutlich weniger Infrastruktur – aber auch windiger, rauer und weniger klassisch „schön“, als ich es mir ausgemalt hatte.



Am Strand bestimmten Kites, Wind und Wellen das Bild. Für Kiter ist das wahrscheinlich perfekt. Für Familien, die sich zwei ruhige Badetage mit kleinem Kind vorstellen, kann es dagegen ganz anders wirken.
Genau deshalb würde ich El Cuyo nicht pauschal als Familienort empfehlen, sondern deutlich differenzierter.
Was El Cuyo trotzdem besonders macht
Trotz meines zunächst etwas ernüchterten Eindrucks hatte El Cuyo auch etwas Schönes. Der Ort ist entschleunigt. Unaufgeregt. Klein genug, dass man schnell dieselben Gesichter wieder sieht. Es gibt dort Momente, in denen man sehr stark spürt, wie wenig man eigentlich braucht: Meer, Wind, ein gutes Frühstück, Zeit.
Es gibt eher weniger Hotels, sondern Villen, die man bei booking.com und airbnb bekommt. Wir nächtigten in kleinen palapas direkt am Strand, die der Kiteschool angehörten.
Lohnt sich El Cuyo für Familien?
Meine ehrliche Antwort lautet: kommt darauf an.
Wenn du mit Kindern unterwegs bist, die ruhiges Wasser lieben, viel baden möchten und klassische Strandtage brauchen, würde ich El Cuyo eher nicht für mehrere Nächte empfehlen. Dafür sind Wind, Wellen und Infrastruktur aus meiner Sicht nicht ideal. Dann besuche lieber die Insel Holox.
Wenn du dagegen bewusst einen stilleren Ort suchst, kein durchgeplantes Programm brauchst und dich nicht daran störst, dass dort vieles einfacher und roher wirkt, kann El Cuyo durchaus interessant sein.




Für uns waren zwei Nächte okay. Länger hätte ich es mit Kind nicht gebraucht. Als Abschluss hatte der Ort trotzdem etwas Passendes, weil er uns noch einmal runtergeholt hat, bevor es zurück nach Cancún ging.
Wo Essen gehen in El Cuyo
Schnell bemerkten wir, dass es gar noicht so viele Möglichkeiten gab in diesem Ort. Die Restaurants wechselten sich mit den Öffnungszeiten ab. Am ersten Taga gab es bei uns also Fisch, am zweiten Abend war eben dieses Restaurant zu und alle Besucher des Ortes fanden sich im Taco-Restaurant ein. Morgens begeisterte uns das Café Naia. Es war voll aber unbeschreiblich lecker. Bei uns gab es Yucatekische Sandküche vom Kind und Pancakes, sowie Smoothie-Bowl.



Rückfahrt nach Cancún und unser Fazit zur Route
Nach unseren letzten ruhigen Tagen in El Cuyo ging es früh morgens zurück nach Cancún. Solche Rückreisetage gehören nicht gerade zu den glanzvollsten Momenten einer Rundreise, aber sie sind Teil des Ganzen – und in unserem Fall verlief zumindest die Mietwagenrückgabe erfreulich unkompliziert.
Knapp 1500 Kilometer waren wir in diesen knapp zwei Wochen unterwegs. Für eine erste Yucatán-Rundreise mit Kind war das durchaus ordentlich, aber noch in einem Rahmen, der sich für uns gut machbar angefühlt hat.
Würde ich diese Route wieder so planen?
Im Großen und Ganzen: ja.
Die Mischung aus einem entspannten Start in Playa del Carmen, mehreren abwechslungsreichen Stationen und dem Wechsel zwischen Küste, Natur und kleineren Städten hat für uns sehr gut funktioniert. Genau das hat diese Route ausgemacht: Sie war vielseitig, ohne komplett zu überfordern.
Wenn ich heute etwas anders machen würde, dann eher in den Feinheiten:
- Bacalar dürfte gern mehr Zeit bekommen
- Sian Ka’an würde ich nicht noch einmal mit einer längeren Weiterfahrt am selben Tag kombinieren
- El Cuyo würde ich bewusster als Spezialstopp einplanen und nicht als klassischen Familienbadeort betrachten
Für wen sich diese Yucatán-Rundreise eignet
Diese Route passt aus meiner Sicht besonders gut für:
- Familien, die individuell reisen möchten
- Mexiko-Einsteiger, die nicht nur im Resort bleiben wollen
- Reisende, die Natur, kleinere Städte und Küstenorte verbinden möchten
- Menschen, die bereit sind, ein gewisses Maß an Flexibilität mitzubringen
Yucatán ist keine stressfreie Pauschalreise-Kulisse, aber genau das ist auch seine Stärke. Wer offen bleibt, nicht alles perfekt kontrollieren will und sich auf die Mischung aus Organisation, Spontanität und kleinen Umwegen einlässt, kann dort eine unglaublich schöne Familienreise erleben.
Mein persönliches Schlusswort
Diese Rundreise war nicht perfekt – und gerade deshalb so wertvoll.
Sie hatte entspannte Tage, kleine Pannen, wunderschöne Orte, überraschende Erkenntnisse und genau die richtige Mischung aus Sicherheit und Abenteuer. Für uns war sie ein sehr schöner Weg, Yucatán als Familie zu erleben, und bis heute denke ich gern an diese Route zurück.
Wenn du Yucatán individuell mit Kind entdecken möchtest, ist diese Strecke für mich eine wirklich schöne Grundlage – vor allem dann, wenn du sie nicht als starres Programm, sondern als Inspiration verstehst.


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