Wie ich überhaupt zu den Ölen kam

Wenn man einmal anfängt sich zu verändern, zieht das gleich einen ganzen Rattenschwanz mit sich.

Wohl wahr. Mein Weg begann mit der Geburt meiner Tochter. Ich reflektierte mein Verhalten, ihr Verhalten, änderte meine Ernährung – stetig und immer weiter Stück für Stück. Ich fing an mich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen, mit Spiritualität, mit Energien, mit Hypnose, mit den kosmischen Gesetzen und Frequenzen, überdachte meinen gesamten Lebensstil, schmiss sämtliche Plastikprodukte aus meinem Leben (und es werden immer mehr).

Ich bin der meinung, dass für jedes zipperlein ein Kraut gewachsen ist. Im Mittelalter hätten sie mich wahrscheinlich verbrannt und heute bin ich froh über das neue, alte Wissen und glücklich, dass ich weitere Menschen damit unterstützen kann.

Blumenwiese Ich liebe Pflanzen

Für Pflanzen war mein Interesse schon immer groß. Als Kind kochte ich im Garten aus Pflanzen, die ich fand mein tägliches Süppchen, ich besaß eine Kaktussammlung und jetzt gibt es in meinem kleinen Garten eine „Unkraut“-Sammlung. Jedes Kraut hat seine Daseinsberechtigung und ich liebe es mich mit all dem was da gewollt und ungeplant wächst auseinanderzusetzen.

Meine erste Begegnung mit Ätherischen Ölen

Durch meine Neuausrichtung kam ich im Dezember 2019 zu den Ätherischen Ölen. Oder sie zu mir… Ich plante an meinen GedankenSafari Events, wo ich die Teilnehmer mit auf eine Reise in ein fernes Land nehmen und all ihre Sinne daran teilhaben lassen wollte. Für die Nasen meiner Gäste wählte ich für jedes Land ein passendes Aroma aus. Limette für Mexiko, Eukalyptus für Australien, Lemongras für Thailand. Ich wollte, dass die Menschen nicht nur von einem Land hören, sondern es auch riechen.

Qualität und Verträglichkeit war mir sehr wichtig. Die Öle, auf die ich stieß waren zur therapeutischen Nutzung zertifiziert, 100% naturrein und auch die Gewinnung schien mir ziemlich vorbildlich zu sein, fair mit Förderungen für die jeweiligen Ursprungs-Region und allem Pipapo.

Was sind Ätherische Öle überhaupt?

Ätherische Öle sind die wertvolle Essenz der Pflanzen – hochkonzentrierte Auszüge, die durch behutsame Destillation oder Pressung gewonnen werden. In winzigen Öldrüsen, den sogenannten Duftsäckchen, speichern Pflanzen ihre aromatischen Stoffe. Diese dienen ihnen als Kleidung und Schutzschild zugleich: Sie wehren Schädlinge ab, locken bestäubende Insekten an, schützen vor Pilzen, UV-Strahlung oder Hitze.

Wenn wir diese kostbaren Öle verwenden, machen wir uns die natürliche Schutzkraft der Pflanzen zunutze. So wie die Zitrone ihre Schale mit ätherischem Öl vor Bakterien bewahrt, kann ihr frischer Duft auch uns beleben und die Raumluft reinigen. Lavendel, der sich mit seinem Duft Insekten fernhält, schenkt uns Ruhe und Gelassenheit. Auf faszinierende Weise überträgt sich der pflanzliche Schutzmechanismus so auf unser Wohlbefinden – jedes Öl eine Einladung, im Einklang mit der Natur zu leben.

Warum Düfte so stark auf unsere Emotionen wirken

Düfte sprechen eine Sprache, die wir nicht lernen müssen – sie erreicht uns unmittelbar. Über den Geruchssinn gelangen die Duftmoleküle direkt in das limbische System unseres Gehirns, wo Emotionen und Erinnerungen entstehen. Ein einziger Duft kann uns in Sekunden an ferne Orte oder längst vergangene Momente erinnern, uns beruhigen, aufmuntern oder Geborgenheit schenken.

Genau deshalb sind Düfte ein fester Bestandteil meiner GedankenSafaris. Sie öffnen Türen zu unserem Inneren, machen Erlebnisse fühlbar und schaffen eine Verbindung zwischen Bewusstsein, Erinnerung und Sinneseindrücken. Diese Verbindung ist für mich vollkommen natürlich – eine perfekte Brücke zwischen innerer Reise und äußerer Erfahrung.

Was passiert im Körper allein durch das Riechen der Ätherischen Öle:

  • Sympathikus (Stress) und Parasympathikus (Entspannung) werden aktiv gesteuert
  • Körper aktiviert Selbstheilungskräfte
  • Immunsystem kann gestärkt werden
  • emotionale Blockaden und Traumata werden beim Aufarbeiten und Loslassen unterstützt
  • emotionales Gleichgewicht wird positiv beeinflusst
  • Antioxidantien werden freigesetzt, freie Radikale gebunden und eliminiert
  • das endokrine und Herz-Kreislaufsystem werden unterstützt

Meine kleine Öl-Hausapotheke

Ich habe seit über einem Jahr die kleine Hausapotheke der Ätherischen Öle daheim. Diese beinhaltet 10 verschiedene Öle, die ich für die verschiedensten Dinge anwende.

Zitrone (Energie & Reinigung)

Kein Morgen vergeht ohne mein Zitronenwasser. Es ist das erste was ich zu mir nehme, es wirkt belebend und entgiftend und hat so viele mehr tolle Eigenschaften. Ich liebe den Geruch und den Geschmack und fühle mich einfach toll und bereit für den Tag. Mittlerweile habe ich schon meine Familie und viele Freunde mit dem Zitronenwasser ausgestattet, einfach weil ich überzeugt von seiner Kraft bin.

Weihrauch (Haut & Selbstliebe)

Nicht nur, dass mich der Geruch immer an Kirchen erinnert, die ich nur während meiner Auslands-Reisen besuche, es hat außerdem eine mega Wirkung auf meine Emotionen und ich nutze es ebenfalls zur Hautpflege. Es eignet sich ideal, um damit kleine Wunden zu behandeln und auch Narben oder Hautirritationen sind gut mit Weihrauchöl beraten.

Oregano (natürliches Antibiotikum)

Es ist sehr stark und mit Vorsicht zu genießen. Aus diversen Studien habe ich gelesen, Oregano sei ein echtes Multitalent, das reich an ätherischen Ölen darunter Thymol und Carvacrol ist. Es enthält die schmerzlindernde Substanz P-Cymol. Es wurden Wirksamkeiten bei verschiedenen Viren, Bakterien und Pilzen festgestellt, auch bei resistenten Bakterien (https://www.sciencedaily.com/releases/2001/10/011011065609.htm) und gilt als natürliches Antibiotikum. (Vgl. PubMed: Essential Oil from Origanum vulgare Completely Inhibits the Growth of Multidrug-Resistant Cystic Fibrosis Pathogens)

Schützende Ölmischung

Mein absolutes Highlight der kleinen Hausapotheke ist eine Mischung zum Schutz.

Schützende Mischung im Diffuser Immunsystem

Diese Mischung hat eine antivirale, antibakterielle und auch antimykotische Wirkung. Ich nutze es ebenso als Zahnpasta, als Desinfektionsspray, die Bonbons für Halskratzen und zum Reinigen von Obst und der Raumluft.

Teebaumöl (Haut & kleine Wunden)

Teebaumöl ist so ein Klassiker. Es wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Wundheilung.

Lavendel

Lavendel ist hauptsächlich zur Beruhigung bekannt. Gern nutze ich es auch dafür, also gerade zum Abend, zum Runterkommen, um in einen sanften und ruhigen Schlaf zu fallen. Aber eigentlich ist es ein kleines Allroundtalent. Ich nutze es ebenfalls als Beduftung meines Kleiderschrankes gegen Motten. Ich habe ebenfalls ein paar Tropfen in meiner Gesichtscreme und Mücken mögen es wohl ebenfalls nicht, außerdem besänftigt es den Juckreiz bei Stichen.

Pfefferminze (Klarheit & Kühlung)

Pfefferminze habe ich immer dabei für den Frischekick. Fühlt sich mein Kopf matschig oder drückt, schmiere ich mir einen Tropfen Pfefferminze an die Schläfen, bin ich müde, hilft Pfefferminze, sind meine Füße heiß (passiert häufiger seit meinen Schwangerschaften) reibe ich sie mit Pfefferminzöl ein und wenn ich keinen Pfefferminztee zur Hand habe, tuts auch ein Tropfen Pfefferminze (im Kakao kreierst du so übrigens den After Eight-Effekt).

Verdauungsfördernde Ölmischung

Mein Wundermittel gegen sämtliche Magen- Darmbeschwerden. Nach jedem fettigen/schwer-verdaulichen Essen erleichtert es mir die Verdauung. Spätestens bei Sodbrennen oder wenn man nach dem Essen aufstoßen muss, landen 1-2 Tropfen in meinem Mund. Bei Bauchweh hilft es meiner ganzen Familie, wenn ich einen Tropfen mit einem Trägeröl im Uhrzeigersinn auf dem Bauch verreibe.

Lindernde Ölmischung

Die Mischung für Verspannungen im Körper. Egal ob Wachstumsschmerzen bei den Kids, Nackenverspannungen oder geschwollene Gelenke – das blaue Öl ist mein Zauberöl.

Atemmischung

Diese Mischung kommt eigentlich dann zum Einsatz, wenn die Nase verstopft ist, oder es aus anderen Gründen schwierig ist Luft zu bekommen. Glücklicherweise sind wir seit der Anwendung der Öle nicht mehr an diesen Punkt gekommen.

Wie ich ätherische Öle im Alltag nutze

Ätherische Öle begleiten mich durch viele Momente des Tages – sie unterstützen Emotionen, Körper und Atmosphäre auf ganz natürliche Weise.

Wie bis jetzt vielleicht schon klar wurde, kann man sehr vieles mit reinen Ölen machen.

Man kann sie diffusen und/oder riechen, einnehmen (Achtung! Auf Qualität achten und beim Hersteller erfragen), einmassieren, auftragen, in Kosmetika mischen, zum Säubern und Reinigen verwenden… etc. Hier eine Einteilung:

1. Emotionen
Düfte beeinflussen unsere Stimmung oft stärker, als wir denken. Ein Tropfen Lavendel auf dem Handgelenk hilft, Stress und innere Unruhe loszulassen. Zitrusdüfte wie Orange oder Grapefruit schenken Leichtigkeit und gute Laune, während Pfefferminze oder Rosmarin für neue Energie und Fokus sorgen – ideal, wenn der Kopf klar werden oder ein kreativer Funke überspringen soll.

Sie wirken als Tröster, als Motivierer, als Friedenstaube, als Beruhiger und Seelenstreichler und letztendlich sorgen sie auch für nötige Kreativität, Ideenreichtum und Leidenschaft. Egal was mir auf der Seele brennt, ich weiß, dass es dafür eine „Ölsung“ gibt.

2. Körper
Auch körperlich spüre ich die wohltuende Wirkung der Öle. In sanften Massagen wirken Nadelöle oder Marjoram entspannend auf Muskeln, während Lavendel beruhigt. In der Erkältungszeit hilft ein Hauch Eukalyptus oder Ravintsara, die Atemwege zu klären – ob im Diffuser oder als Dampfbad. Für die Verdauung haben sich milde Öle wie Fenchel oder Pfefferminze bewährt, sanft auf den Bauch aufgetragen (mit Trägeröl verdünnt) oder einfach eingeatmet nach dem Essen.

3. Atmosphäre
Düfte schaffen Räume, in denen man sich wohlfühlt. Im Diffuser verbreitet Bergamotte Harmonie, Zeder schenkt Erdung, und Zitrone reinigt die Luft und den Kopf. In kleinen Ritualen – etwa beim Schreiben, Meditieren oder einer GedankenSafari – können Düfte helfen, in eine bestimmte Stimmung einzutauchen. Auf Reisen lassen sich Gerüche wie Anker nutzen: Ein vertrauter Duft erinnert an Zuhause oder öffnet Herz und Sinne für neue Orte.

Für meinen Geist und meinen Körper gönne ich mir jeden Tag ein paar Minuten Auszeit. Auch zusätzlich lasse ich mehrmals täglich ein Öl oder ein sogenanntes Blend (Mischung) im Diffuser laufen. Für mich ist das absolute Entspannung und Erholung. Was ich nehme kommt ganz darauf an, was ich gerade brauche. Bei Fernweh arbeite ich immer mit Aromen, die ich mit verschiedensten Ländern verbinde (siehe meine GedankenSafari). Habe ich eine leichte negative Verstimmung, arbeite ich mit Zitrusölen. Möchte ich mich erden oder wieder Ausgeglichenheit erlangen, greife ich zu erdigen und holzigen Ölen. Blumige Öle nehme ich, wenn es gerade sehr unruhig in mir oder um mich drumherum ist. Und wenn ich einfach nur Lust auf ein schönes Aroma habe, nutze ich Lemongras, Grapefruit, Wild Orange oder Tannennadeln. Ich bin sehr dankbar mir diesen Luxus regelmäßig gönnen zu können und setze das reine Diffusen der Öle einer Wellnessbehandlung gleich.

4. Reinigung und Alltag
Ätherische Öle sind nicht nur für die Seele – sie können auch im Haushalt kleine Wunder wirken. Lemon ist mein Allround-Talent: Es entfernt Klebereste, Fettflecken und hinterlässt frischen Glanz auf Oberflächen. In Kombination mit Teebaumöl entsteht ein natürliches Reinigungsmittel, das hygienisch wirkt und dabei wunderbar duftet. So kann selbst Putzen ein kleines Aromaritual werden – klar, rein und belebend.

Auf all diese Weisen sind ätherische Öle für mich mehr als nur Düfte – sie sind wertvolle Begleiter, die mich daran erinnern, bewusst zu atmen, zu spüren und mich mit der Natur zu verbinden.

Kinder und Ätherische Öle

Funktioniert super. Natürlich muss man vor allem bei Babys viel extremer auf die Dosierung (sowieso nur äußerliche Anwendung) bzw. Verdünnung und natürlich das Öl selber achten. Öle mit den Inhaltsstoffen Menthol, Cineol, Myrtol oder Campher (Minze, Rosmarin, Eukalyptus) sollten bei Säuglingen und Kleinkindern nicht in unmittelbarer Umgebung angewendet werden, da sie zu Atemwegsreizungen, Bronchospasmus oder Krämpfen führen können. Auch bei vielen im Handel erhältlichen Produkten, wie Salben, Erkältungsbädern etc, sollte hier vor allem bei unter 2-Jährigen ganz intensiv drauf geachtet werden.

Meine 5-jährige Tochter fordert sich die Öle mittlerweile fast täglich zum eigenen Wohlbefinden ein. Von doTERRA gibt es sogar eine direkte Kinderlinie (komplett auf die Bedürfnisse der Kleinen ausgerichtet).

DIY mit Ätherischen Ölen

Wer mich kennt, weiß, dass ich vor Kreativität nur so strotze. Daher nimmt DIY sehr viel meiner Zeit in Anspruch. Mit den Ätherischen Ölen kann man auch unheimlich viele tolle Sachen machen: Seife, Cremes, festes Shampoo und weitere Kosmetikprodukte, Duftbäume, Plätzchen, Reinigungsmittel und so viel mehr tolle Sachen. Besonders gut eignet es sich für kleine Geschenke.

Hier sind einfache, alltagstaugliche Rezepte, die gut zu doTERRA-Ölen passen. Du kannst die Öle je nach Thema (Entspannung, Fokus, Erdung) natürlich variieren.

Badeöl

Für ein nährendes, hautfreundliches Badeöl (ca. 50 ml):

  • 50 ml doTERRA Fractionated Coconut Oil oder Jojobaöl​​
  • 10–15 Tropfen ätherische Öle, z. B. 5 Tropfen Lavender, 5 Tropfen Balance, 3 Tropfen Frankincense

Alles in eine Braunglasflasche geben, gut schwenken. Für ein Vollbad 1–2 Esslöffel ins bereits eingelaufene Wasser geben und kurz verteilen.​

Raumspray

Für ein erfrischendes Raumspray (100 ml):

  • 70 ml destilliertes Wasser
  • 30 ml Alkohol (Wodka oder Parfümalkohol) oder Witch Hazel als Emulgator
  • 30–40 Tropfen ätherische Öle, z. B. 15 Tropfen Lemon, 10 Tropfen Wild Orange, 10 Tropfen Peppermint, 5 Tropfen Lavender

Alkohol/Witch Hazel mit den Ölen in der Flasche mischen, dann Wasser auffüllen, gut schütteln. Vor jedem Sprühen erneut schütteln und in Raum oder auf Textilien (Probe an unauffälliger Stelle) sprühen.

Duftroller

Für einen 10-ml-Roller (z. B. „Fokus“ oder „Entspannung“):

  • 10-ml-Roll-on-Fläschchen
  • 8–12 Tropfen ätherische Öle (ca. 2–3 % Verdünnung für Erwachsene)
    • Fokus: 5 Tropfen Peppermint, 3 Tropfen Rosemary, 2 Tropfen Lemon
    • Entspannung: 6 Tropfen Lavender, 3 Tropfen Cedarwood, 2 Tropfen Wild Orange
  • Mit fraktioniertem Kokosöl bis oben auffüllen

Flasche schließen, sanft rollen, damit sich alles vermischt. Auf Puls, Nacken oder hinter den Ohren auftragen.

Naturreiniger

Für einen Allzweck-Sprühreiniger (ca. 500 ml):

  • 250 ml Wasser
  • 250 ml weißer Essig
  • 15 Tropfen Lemon
  • 10–15 Tropfen On Guard oder Tea Tree

Alles in eine Glas-Sprühflasche füllen und vor Gebrauch gut schütteln. Ideal für Küchenoberflächen, Bad, Türgriffe. Für Klebereste pur 1 Tropfen Lemon auf ein Tuch geben und die Stelle einreiben.

Geschenkideen

Du kannst die Rezepte sehr schön als kleine Sets verschenken:

  • Mini-Badeöl (30-ml-Flasche) mit einer passenden Affirmationskarte und einem Teelicht.​
  • Kleiner Wohlfühl-Duftroller plus handgeschriebene Anleitung „Für mehr Ruhe im Alltag – so verwendest du deinen Roller“.
  • DIY-Naturreiniger in hübscher Glasflasche mit beschriftetem Etikett „Natürlich sauber mit Lemon & On Guard“.
  • Ein Set aus Raumspray und passendem Ritual (z. B. „Abend-Ruhe-Spray“ mit kurzer Atemübung als Kärtchen).

Warum Qualität entscheidend ist

Qualität ist bei ätherischen Ölen kein Detail, sondern die Grundlage für eine sichere und wirksame Anwendung. Viele Öle auf dem Markt sind synthetisch nachgeahmt oder mit günstigen Trägerölen und Duftstoffen gestreckt – sie riechen zwar „nett“, haben aber nichts mit der ganzheitlichen Pflanzenkraft zu tun, die wir uns eigentlich wünschen.

Reinheit ist deshalb entscheidend: Nur ein wirklich unverfälschtes, naturreines Öl kann seine volle Wirkung auf Körper, Emotionen und Atmosphäre entfalten. Genau hier kommt die Zertifizierung ins Spiel. Sie ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass ein Öl auf seine Zusammensetzung, mögliche Verunreinigungen und den Gehalt an Inhaltsstoffen geprüft wurde – und nicht einfach irgendein Duftgemisch in einer hübschen Flasche ist.

Meine eigene Beobachtung bestätigt, wie wichtig es ist, hier ganz genau hinzuschauen: Vor allem auf Plattformen wie Amazon tummeln sich unzählige Anbieter mit irreführenden oder falschen Angaben. In einer Studie (APCR), in der 50 Öle verschiedener Hersteller getestet wurden, waren nur 3 tatsächlich zu 100% rein – alle anderen waren verunreinigt oder gestreckt. Das zeigt, wie groß der Unterschied zwischen Werbeversprechen und Realität sein kann.

Deshalb mein dringender Appell: Bitte nimm nicht einfach irgendwelche Öle ein und verwende sie auch äußerlich nur, wenn du der Quelle vertrauen kannst. Achte immer auf transparente Laboranalysen, Zertifizierungen und seriöse Hersteller. Deine Gesundheit und dein Wohlbefinden sind zu wertvoll, um sie an minderwertige oder verfälschte Produkte zu knüpfen.

Ich persönlich arbeite mit den Ölen von doTERRA, weil mich deren Qualitätsstandards überzeugt haben.

Pfefferminze, Zitrone, Lavendel

Mein Fazit

Für mich sind ätherische Öle keine Wunderfläschchen.
Aber sie sind wunderbare Begleiter.

Und weil wir alle immer sehr erpicht auf die Wissenschaft sind, hier ein paar kurze Infopunkte:

  • Beim Einatmen gelangen Moleküle der ätherischen Öle innerhalb weniger Augenblicke ins Gehirn und sind nach kurzer Zeit im Blut nachweisbar – deshalb spüren wir die Wirkung oft sehr schnell.(allein durch Einatmung nach Diffusion)
  • Ein Team französischer Wissenschaftler setzt auf ätherische Öle ergänzend zu Antibiotika, weil diese wohl die Dauer der medikamentösen Behandlung nachweislich verkürzen. (PZ-Pharmazeutische Zeitung)
  • In klinischen Kontexten werden ätherische Öle teilweise ergänzend eingesetzt, etwa bei der Wundpflege oder zur Unterstützung konventioneller Therapien.
  • Studien zeigen, dass 10 %ig verdünntes Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen ähnlich wirksam sein kann wie 1.000 mg Paracetamol oder Acetylsalicylsäure, wenn es äußerlich auf Stirn und Schläfen aufgetragen wird. (PZ-Pharmazeutische Zeitung)
  • In einer Studie der MedUni Wien/AKH zeigte eine standardisierte Lavendelöl-Kapsel (Silexan) bei Angststörungen eine vergleichbare bzw. teils bessere Wirkung auf Angst- und Begleitsymptome als Paroxetin und war Placebo deutlich überlegen.
  • Hunderte weitere Studien zu ätherischen Ölen findest du z. B. über die Datenbank PubMed, wenn du nach ‚essential oil‘ suchst. PubMed

Ätherische Öle Beraterin doterra

Rechtlicher Hinweis:

Dieser Artikel wurde von mir ausschließlich zur Information geschrieben und gibt Hinweise zu unterstützenden Maßnahmen, wie sie aktuell in der Medizin diskutiert werden. In jedem Fall sollten alle Maßnahmen mit dem behandelnden Arzt bzw. Therapeuten abgesprochen werden. Ein guter Allgemein- und Ernährungsstatus kann dem Organismus helfen, Erkrankungen vorzubeugen oder diese zu überwinden. Alle zu den Stoffen getroffenen Aussagen beschreiben Eigenschaften und physiologische Wirkungen, die bei Konsumenten natürlicherweise unterschiedlich ausfallen können und stellen keine Heil- oder Gesundheitsversprechen dar.