Corona Reiseverbot

Urlaub machen ist etwas Feines, aber ich gebe zu, aktuell ist es nicht ganz so einfach mit den schönsten Tagen im Jahr. Da war die große Thomas-Cook Pleite, die so manchen Menschen einen dicken Strich durch die Urlaubs-Traumblase machte, aktuell treibt das Corona Virus sein Unwesen und zwingt zu Stornierungen. Naja und die Wirtschaftskrise steht laut etlichen Medien schon in den Startlöchern. Wie soll man sich da entspannen und auf seinen lang-ersehnten Urlaub freuen?

Umdenken ist angesagt

Ganz einfach, wir müssen lernen etwas anders an die Sache heranzugehen. Unsere Zeit ist so schnell-lebig. Schwupps ist da irgend so ein Virus, mit dem Namen einer mexikanischen Biersorte präsent und holt (momentan vor allem die Italien-) Urlauber auf den Boden der Tatsachen zurück. Kindergärten, Schulen und Arbeitgeber drohen mit 14 tägigen Quarantäne-Ausschluss bei Reiseantritt, die Airlines stornieren ihre Flüge ersatzlos und in manchen Ländern gibt es schon eine Einreisesperre für Deutsche. Ich gebe zu, momentan herrscht da viel Trubel. Gemischt mit Sorgen, Panik, Verzweiflung und Unverständnis eine absolut destruktive Mischung. Die Patentlösung, die für alle passt, habe ich sicher auch nicht im Ärmel, aber vielleicht die ein oder andere Idee für alle Reisehungrigen.

Kann mir der Urlaub vom Staat verboten werden?

Leider gibt es für dieses Szenario in der Tat gerade einige Ansätze. Tatsächlich verboten wird euch der Urlaubsantritt, wenn ihr in die Corona-Quarantäne müsst. Dann dürft ihr das Haus nämlich nicht mehr verlassen, weder zum Einkaufen, noch um in den Urlaub zu reisen. Derzeit können auch gesunde und nicht erkrankte Menschen unter Quarantäne gesetzt werden.

Bekomme ich im Stornierungs-Fall mein Geld zurück?

Grundsätzlich gilt, wird meine Reise vom Dienstleister storniert, bekomme ich das Geld zurück. Storniere ich selber, bedarf es mehrerer Eckpunkte. Beispielsweise wenn im Zielland eine offizielle Reisewarnung vom Auswärtigen Amt vorliegt, so ist die kostenfreie Stornierung möglich.

Derzeit geht auch jedes Unternehmen anders mit Stornierungen, Umbuchungen und Kulanz um. Manche Airlines ermöglichen kostenfreie Umbuchungen, manche Veranstalter auch. Selbst auf Airbnb bekommt man, sein Geld zurück, hätte man derzeit seinen Urlaub in einem der Risiko-Gebiete geplant. Die Deutsche Bahn erstattet das Zugticket sogar, wenn das Ziel der Reise eine abgesagte Messe oder Veranstaltung war. Das nenne ich mal Kulanz!

Übrigens, die Reise-Rücktrittsversicherung greift NICHT bei Quarantäne und auch nicht bei Ausrufung der Pandemie (seit 12.03.2020 ist es soweit). Sowohl Corona erkrankt als auch in Quarantäne, könnt ihr eure geplante Reise nicht antreten, bekommt aber auch nichts von der Reiserücktritts-Versicherung wieder. Gegebenenfalls ist der Veranstalter sehr kulant, aber bei der Masse an möglichen bevorstehenden Fällen, würde ich mich darauf nicht verlassen.

Erstens: Ruhe bewahren und abwarten

Ruhe und Ausgeglichenheit

Aktuell weiß niemand wohin die Reise in unserem Land geht. Darf bald niemand mehr raus, werden Flüge gestrichen, beruhigt sich alles wieder, wird man zum Schluss sogar selber krank oder einfach nur unter Quarantäne gesetzt, entwickelt sich das Urlaubsziel zum Virenherd… und und und. Ich rate euch, bleibt ruhig und wartet ab. Wenn nicht gerade morgen oder übermorgen die kostenlose Stornofrist verstreicht, würde ich erst mal gar nichts unternehmen.

Sollte es diese Frist geben, so überlegt an Tag X genau, ob ihr reisen möchtet, was noch dazwischen kommen könnte und wägt ab. Gegebenenfalls storniert und verschiebt euren Urlaub auf unbestimmte Zeit..

Könnt ihr nicht mehr kostenlos stornieren, würde ich die Zeit bis zum Urlaub tatsächlich aussitzen und dann spontan entscheiden. Bis dahin kann noch so viel passieren. Vielleicht verschwindet das Virus ja auch genau so schnell wieder, wie es gekommen ist.

Zweitens: Positiv denken.

Gedanken sind wirkende Kräfte. Denkt ihr Tag und Nacht nur noch an Corona (ich meine die Krankheit), so ist die Wahrscheinlichkeit groß, es auch zu bekommen. Das besagt das Gesetz der Anziehung: Was wir denken, ziehen wir an. Denkt ihr also, dass euer Urlaub Ende April wunderbar wird, so werdet ihr euch wahrscheinlich auch auf die Reise machen können.

Das funktioniert allerdings nicht immer so gut. Immer wenn ich Corona höre, denke ich an besagtes mexikanisches Bier. Ich sehe die schlanke Flasche mit dem prickelnden Gesöff wahrlich vor mir, fühle den Geschmack auf der Zunge… Richtig, tatsächlich habe ich in letzter Zeit ziemlich oft diese Gedankenblitze, mein letztes Corona hatte ich allerdings im März 2019. Das ist leider schon ziemlich lange her. Ich müsste mir also eigentlich einfach nur ein paar Flaschen Corona* besorgen, was ich auch mache, wenn der Text hier online ist. Denn die Berichterstattung der Medien zum Corona eignen sich optimal für ein Trinkspiel. Ein Corona, pro Corona. Bis dahin bleibt es für mich beim Ingwer-Lemon-Kurkuma Shot, der vertreibt alle Viren. Wollt ihr auf Nummer sicher gehen, fügt noch eine Knoblauch-Zehe und eine Chili-Schote hinzu. Dann hat das Virus wirklich nichts mehr zu lachen.

Drittens: In Zukunft lieber Last Minute statt Frühbucher

Mal ehrlich, eigentlich weiß man ja nie, was in der Zukunft noch so passiert. Klar, kann man auch eine oder zwei Wochen vor Urlaubsantritt, nicht unbedingt eine überraschende Insolvenz eines Veranstalters, vorhersehen und auch jetzt gerade, kann niemand voraussagen, was nächste Woche ist, doch trotzdem ist es viel absehbarer als noch im letzten Jahr beispielsweise.

Viertens: Wie wäre es mit einer mentalen Traumreise?

Fernweh Therapie

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Alle beschriebenen Infos sind ohne Gewähr. Da es derzeit fast täglich Änderungen gibt, habe ich die Infos so allgemein wie möglich gehalten.

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